Kislev ist der neunte Monat im jüdischen Kalender, der sowohl im religiösen als auch im zivilen Jahr eine wichtige Rolle spielt. Er markiert eine Zeit der Reflexion, des inneren Wachstums und der Erinnerung an die Güte Gottes. Besonders bekannt ist dieser Monat für das Fest Chanukah, das am 25. Kislev beginnt und die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem feiert.
In der jüdischen Tradition ist Kislev eine Zeit, um das Herz zu prüfen, Dankbarkeit zu zeigen und das Licht in der Dunkelheit zu suchen. Es ist eine Periode, in der Gläubige sich auf die spirituelle Erneuerung besinnen und die Bedeutung des Makkabäeraufstands sowie die Wunder von Chanukah reflektieren. Der Monat verbindet historische Ereignisse mit einer tiefen religiösen Bedeutung, die bis heute in den Bräuchen und Festlichkeiten lebendig bleibt.
Das Wort ‘Kislev’ leitet sich vom hebräischen Wort für ‘Schwarz’ ab, was auf die dunkle Jahreszeit hinweisen könnte.
Chanukah ist eines der wenigen jüdischen Feste, das mit einem historischen Wunder verbunden ist, dem Öl-Wunder im Tempel.
In manchen Gemeinden werden spezielle Lieder gesungen, die die Geschichte der Makkabäer und das Wunder von Chanukah erzählen.
Der Brauch, Dreidel zu spielen, stammt ursprünglich aus der Zeit, als das jüdische Lernen verboten war und die Kinder heimlich ihre Spiele spielten, um die Traditionen zu bewahren.
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