Sukkot ist eines der wichtigsten jüdischen Feste und wird im Herbst gefeiert, meist im September oder Oktober. Es dauert sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischri, dem ersten Monat im jüdischen Kalender. Das Fest erinnert an die 40-jährige Wanderung der Israeliten durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten und symbolisiert Dankbarkeit für die Ernte sowie das Vertrauen in Gottes Schutz.
Während Sukkot errichten Juden Laubhütten, sogenannte Sukkot, unter freiem Himmel. Diese Hütten sind mit Zweigen, Blättern und anderen natürlichen Materialien geschmückt. In ihnen wird gegessen, manchmal auch geschlafen, um an die temporären Behausungen der Wüstenwanderung zu erinnern. Das Fest ist geprägt von festlichen Mahlzeiten, Gebeten und besonderen Ritualen, die die Verbindung zu Gott und den Vorfahren stärken.
Sukkot wird auch als das ‘Fest der Laubhütten’ bezeichnet, weil die Hütten die temporäre Behausung der Vorfahren symbolisieren.
Der Lulav und der Etrog werden während Sukkot in einem speziellen Ritual geschwungen, das auf biblischen Anweisungen basiert.
In manchen Gemeinden werden spezielle Dekorationen und Lichter in der Sukkah angebracht, um das Fest festlicher zu gestalten.
Sukkot ist das einzige jüdische Fest, bei dem das Sitzen in der Sukkah ausdrücklich geboten ist, um die Erinnerung an die Wüstenwanderung lebendig zu halten.
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