Hanukkah, auch bekannt als das Lichterfest, ist eines der bedeutendsten jüdischen Feiertage. Es erinnert an die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem im 2. Jahrhundert v. Chr. und symbolisiert das Wunder des Öls, das acht Tage lang brannte, obwohl nur ein Tag vorgesehen war. Das Fest beginnt am Vorabend des 25. Kislew im hebräischen Kalender und dauert acht Tage, in denen Kerzen an einer speziellen Menora, der Hanukkia, entzündet werden.
Während Hanukkah feiern Juden weltweit den Sieg der Makkabäer über die Seleukiden und die Wiedereinweihung des Tempels. Das Fest ist geprägt von festlichen Bräuchen, dem Singen von Liedern, Spielen wie Dreidel und dem Genuss traditioneller Speisen wie Latkes und Sufganiyot. Es ist eine Zeit der Freude, des Zusammenkommens und des Erinnerns an die jüdische Widerstandskraft und den Glauben.
Kerzenanzünden und Menora
Das zentrale Ritual von Hanukkah ist das tägliche Entzünden einer Kerze auf der Menora, der speziellen achtarmigen Kerzenhalter. Jeden Abend wird eine zusätzliche Kerze mehr angezündet, beginnend mit einer auf der Schamasch, der Dienstkerze. Das Anzünden erfolgt nach Sonnenuntergang und symbolisiert das Wunder des Öls.
Spiele und Gesänge
Ein beliebtes Spiel während Hanukkah ist der Dreidel, ein Kreisel mit hebrischen Buchstaben, die das Motto des Festes „Nes Gadol Haja Scham“ (Ein großes Wunder geschah hier) repräsentieren. Zudem werden traditionelle Lieder gesungen, die die Geschichte und Bedeutung des Festes feiern.
Speisen und Bräuche
Traditionell werden während Hanukkah frittierte Speisen wie Latkes und Sufganiyot gegessen, um an das Ölwunder zu erinnern. Familien und Gemeinden kommen zusammen, um gemeinsam zu feiern, Geschenke auszutauschen und die Geschichte der Makkabäer zu ehren. Besonders in Ashkenazi- und Sephardisch-traditionellen Gemeinden gibt es kleine Unterschiede in den Bräuchen und Speisen.
Das Wort ‘Hanukkah’ bedeutet auf Hebräisch ‘Einweihung’ und bezieht sich auf die Tempelweihe im alten Jerusalem.
Die Tradition, während Hanukkah Kerzen zu entzünden, wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. eingeführt, um das Wunder des Öls zu feiern.
In manchen Gemeinden werden während Hanukkah auch Geschenke ausgetauscht, ähnlich wie bei Weihnachten.
Der Dreidel-Spiel ist ursprünglich ein Glücksspiel, das während der Zeit der Verbote gespielt wurde, um den Glauben zu bewahren.
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