Der Shabbat ist im Judentum der wöchentliche Tag der Ruhe und spirituellen Erneuerung. Er beginnt am Freitagabend bei Sonnenuntergang und endet am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit. Während dieser Zeit legen Juden alle weltlichen Arbeiten beiseite, um sich auf Gebet, Familie und Gemeinschaft zu konzentrieren. Der Shabbat bietet eine Gelegenheit, den Geist zu erfrischen, die Verbindung zu Gott zu vertiefen und die jüdische Tradition lebendig zu halten.
Der Shabbat ist mehr als nur ein Ruhetag; er ist ein heiliger Moment, der die Schöpfungsgeschichte widerspiegelt und die Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten wachhält. Durch spezielle Gebete, Lichterzünden, festliche Mahlzeiten und das Studium der Tora wird die spirituelle Bedeutung dieses Tages betont. Für Juden weltweit ist der Shabbat eine Zeit der Besinnung, des Friedens und der Gemeinschaft, die tief in der jüdischen Kultur verwurzelt ist.
Der Begriff ‘Shabbat’ bedeutet im Hebräischen ‘Ruhe’ oder ‘Sabbat’.
Der längste Shabbat in der jüdischen Geschichte fand im Jahr 2014 statt, als er 25 Stunden dauerte, weil der Sonnenuntergang an einem Freitag sehr spät war.
In einigen Gemeinden wird der Shabbat mit besonderen Musik- und Tanzveranstaltungen gefeiert, um die Freude am Tag zu betonen.
Das Havdalah-Gebet, das den Shabbat beendet, enthält oft einen besonderen Wein, der symbolisch für die Freude und den Segen des Tages steht.
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